24.03.2014

what i did in seoul - part 1

Kann es sein, dass über Blogger hochgeladene Fotos an Qualität verlieren? Das fände ich schade... ó_ò 

Wie bereits erwähnt, betrieb ich kein extremes Sightseeing, als ich in Seoul war. Vielmehr genoss ich es, entspannt in Cafés zu sitzen, endlos zu quatschen (oder sich angenehm anzuschweigen - Stille hat auch seinen Reiz ;D) und mit Freunden beisammen zu sein. Was ich sonst so gemacht habe? Seht selbst:

Tag 1: Ankunft

Gegen 16 Uhr Ortszeit kam ich mit Emirates am Incheon Flughafen an (1). Diese ganzen Kontrollen danach rauben mir immer den letzten Nerv! Es hat über eine Stunde gedauert, bis ich endlich durch war (2). Draußen hat mich Nasira bereits sehnsüchtig erwartet, mir freudig einen Drink spendiert und mir eine T-money Card gekauft, die man braucht, um mit der U-Bahn fahren zu können (3). Anschließend kam auch Thao vorbei um mich in Empfang zu nehmen und gemeinsam begaben wir uns hinaus in die weite Welt.

Das U-Bahn System ist wirklich klasse, zudem ist es im Wagon sauber und alle Menschen kleben seelenruhig an ihren Smartphones. Was will man mehr (4)? Nach der einstündigen Fahrt trafen wir in Idae auf Miu und ihre Freundin Nhi, die ebenfalls zu Besuch war. Was ich gegessen habe, könnt ihr ja sehen: Irgendeinen leckeren Eintopf, der brennend heiß war und nicht mal zur Hälfte geschafft wurde (5). Danach ging es sofort zu meinem Hotel namens "WG von Linh, Miu und Nasira" - schließlich war es schon 21 Uhr und die Mädels mussten am nächsten Tag früh aus den Federn, um brav in der Uni zu lernen.

Tag 2: Uni-Mensa, Hanok-Dorf Bukchon, Insadong, Sinchon

Am zweiten Tag sind eindeutig die meisten Fotos geschossen worden, ich war wohl noch sehr enthusiastisch von allem. Der Campus der Ewha Frauenuniversität ist recht beeindruckend gewesen. Außerdem war ich förmlich erschlagen von den unzähligen Studentinnen. Studentinnen. Nur Studentinnen. Und männliche Austauschstudenten oder Touristen oder Boyfriends (6-8).

In der Mensa haben wir dann zu Mittag gegessen. Man tauscht hierfür an Automaten Geld gegen Coupons ein, die man dann bei der Essensausgabe abgibt (9). Ein "Schaufenster" mit dem heutigen angebotenen Essen und den dazugehörigen Preisen half mir bei der Entscheidung (10). Die auf dem Bild total mickrig aussehende Portion hat mich sogar satt gemacht: Reis mit Schnitzel(?) und Seetang (?) mit Kimchi(!) als Beilage (11).

Danach fuhren Miu, Nhi, ich und Thao (von links nach rechts n_n) zum Hanok-Dorf Bukchon (12). Das Besondere an den traditionellen Hanok-Häusern in diesem Ort ist, dass sie während der Joseon-Dynastie vor etwa 600 Jahren erbaut wurden und bis heute bewohnt sind. Nebenbei tummeln sich hier inzwischen so einige Touristen herum - hier im "Bukchon Traditional Culture Center" - zum Beispiel wir (13).

Miu hockte sich neben eine Zwergentür (14). Nhi bestaunte eine Straße (15). Noch ein Foto einer Straße und eines LKW, das dringend durch müsste (16). Thao und ich ließen uns es auch nicht nehmen, blöd in die Kamera zu grinsen (17).

Puuh, war die ganze Rumrennerei anstrengend (hust)! Deshalb tauchte ich zum ersten Mal die koreanische Kaffeekultur ein. Mei, sind die Cafés kuschelig eingerichtet! Zwar weiß ich nicht mehr, was ich getrunken habe, aber es war ziemlich lecker (18). Kaffeegetränke sind übrigens fast doppelt so teuer wie eine Mahlzeit in der Uni-Mensa, undzwar 5.000Won aufwärts, falls ich das richtig in Erinnerung habe? Anschließend ging es ab nach Insadong, um bereits die ersten Souvenirs zu kaufen (19).

... Oder eher, um sich ein Hanbok, die traditionelle koreanische Tracht, überzuwerfen und im Fotoautomaten damit zu posieren (20). Yaaay! Man konnte sie natürlich wunderbar dekorieren (21). Eine kleine Stärkung gefällig? Wie wäre es mit einem Kackhaufensnack (22)? Dazu konnten wir nicht nein sagen. Erst belustigt, dann gekauft, gegessen und für gut befunden.

Hier das Ergebnis unseres "Shootings". :3

Am Nachmittag erwartete mein WG-Hotel weiteren Besuch von Linh's Freunden Thi Quy und Sergej. Wir waren in einem Restaurant essen, das eine Art von gebratenem Reis mit Fleisch vermengte (23 & 24). Den Abend ließen wir im Norebang ausklingen, indem stundenlang mehr oder weniger glorreiches Karaoke vorgetragen wurde (25).

Tag 3: Essen, Game Center, Sinchon

Den dritten Tag gingen wir erst mal recht ruhig an: Zuerst wurde lecker zu Mittag gegessen (Odeng, Japchae, Ttteokbokki, Kimbab) (26); danach ein Matcha Latte mit einem Schnauzer-Bär als Topping getrunken (27).

Nachdem für Linh und Miu die Uni aus war, ging es für uns alle in die Spielhalle (28). Das Abendessen war ein Highlight: All-You-Can-Eat-Barbeque, yeaaah (29)! In Sinchon sollten auf einer International Party die Kalorien anschließend weggetanzt werden, aber mir ging es gar nicht gut und Spaß hatte ich leider auch nicht (30). Passiert, ne. Egal, die nächsten Tage ging es schließlich weiter und insgesamt waren wir drei Tage hintereinander feiern. Das ist ein abnormaler Rekord. In Deutschland gehe ich kaum in Clubs.

Tag 4: Clubbing in Gangnam

Okaaay ernsthaft, hab ich an dem Tag so wenig gemacht? Hahaha der Tag startete recht spät und zum Essen gab es für mich Kimchi Omurice (31). Im Anschluss fuhren wir nach Gangnam, um mal wieder feiern zu gehen (wen wundert's?). An der U-Bahn Station konnte man an einigen Bildschirmen Fotos machen - tadaa, unser Ergebnis (32) & ein Foto von der Gegend Gangnams (33). Wir waren übrigens im Club NB und es war echt witzig! :>

1 Kommentar :

  1. da dachte ich vor kurzen noch wie viele nicht mehr bloggen und jetzt fangen se alle wieder an. waaah. [ich kämpfe seit ner woche mit einem neuen blognamen :D und dachte letztens auch erst wie simple und super dein blogname ist xD]

    du bist tatsächlich nach seoul geflogen. die stadt meines herzens /gefühlt/. sieht nach einer echt schönen zeit aus...mit gutem essen :P

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